Montag, 16. April 2012

Einfach tun...

Immer wieder werde ich im Alltag damit konfrontiert:
Menschen (die mitunter herausragende Arbeit leisten), die nicht das erreichen, was sie gerne möchten.
Dabei sind sie fleißig und bringen sich ein.
Doch richtig durchschlagender Erfolg will sich nicht einstellen.

Denn, das beobachte ich immer wieder, sie gehen nicht die entscheidenden Schritte.
Sie werkeln und machen und bleiben doch immer in ihrem Hamsterrad... Denn dieses würde ja stehen bleiben, würden sie es nicht antreiben!

Und oft, wenn ich nachforsche und das Ganze "von außen" beobachte, liegt es daran:
Man überlegt sich etwas, schmiedet einen Plan - und kommt gedanklich beim über-übernächsten Schritt nicht weiter! Man plant schon viel zu weit, stößt dabei auf Hindernisse - und tut nichts!
Natürlich will eine Veränderung überlegt sein, aber vor allem will sie in Angriff genommen werden!
Drum mein Zuruf getreu dem Motto von Mentaltrainer1 Swen-William Bormann (http://www.einfach-tun.com):
Einfach tun!!

Vieles ergibt sich, wenn man mal den ersten Schritt gemacht hat. Lieber fehlerhaft anfangen und sich verbessern, als perfekt vorbereitet zu zögern...
Also: Auf geht's - im Tun ist der Erfolg verborgen!
Ideealistische Grüße
Jens A. Heim

Sei achtsam, freue dich!

Ja, manchmal steckt man wirklich tief im Alltag fest.
Man ist gefangen von der Vielzahl der Aufgaben, die noch zu erledigen ist. Und dann kommt noch etwas Unvorhergesehenes dazu,  das so gar nicht in die eigene Planung - in den Kram - passt.
Man gerät tiefer und tiefer hinein in einen Strudel, der nach unten zieht und Aufgaben und "To Dos" wie Riesen erscheinen und zu unbezwingbaren Bergen werden lässt...

Die Freude am Leben und am Sein bleibt mehr und mehr aus oder ist vor lauter Alltagsgetriebe gar schon gänzlich abhanden gekommen - höchste Zeit, den Anker auszuwerfen und innezuhalten!
Wenn man an genau so einem Punkt im Leben (zum wiederholten Mal) angekommen ist, ist es Zeit, sich mal wieder dem Wesentlichen zuzuwenden.
Ich möchte nicht falsch verstanden werden:
Natürlich ist es wichtig, dass man sich Ziele setzt, die selbst gesteckten Ziele verfolgt und Tag für Tag diesen näher kommt. Genauso sind zum Vorankommen Disziplin und Selbstorganisation unabdingbar. Aber die Gefahr ist groß, vor lauter Zielen und Zukunftsdenken den Augenblick nicht genügend wert zu schätzen. Genau für Menschen, die in einer solchen oder ähnlichen Situation stecken, möchte ich die folgenden Anregungen niederschreiben.
Es soll Motivation sein für diejenigen, die im Hamsterrad gefangen sind (zum Hamsterrad siehe separater Blog-Beitrag).
Genieße den Augenblick
Das ist mehr oder weniger die Kernaussage hinter dem Begriff Achtsamkeit. Sei gewahr, dass jeder Moment im Leben, sei auch noch so viel Routine dabei, nur einmal kommt und dann für immer vergangen ist.
Es gibt so wunderbare Augenblicke, die das Leben lebenswert machen. Man neigt leider dazu, in der Hektik daran vorbeizurennen.
Deswegen meine eindringliche Bitte, nimm dir ein wenig Zeit und genieße den Augenblick!
  • Ein schöner Abend mit Freunden
  • Ein Glas Rotwein zum Ausklang eines Tages
  • Ein nettes Gespräch mit einem lieben Menschen
  • Ein wunderschönes Panorama
  • Ein sonniger, klarer Tag mit blauem Himmel
  • Eine sternenklare Nacht
  • Ein Spaziergang durch eine verschneite Winterlandschaft
  • Ein kurzes, freundliches Lächeln
  • Ein ehrlich gemeintes Schulterklopfen
  • ..... (hier lasse ich für deinen "besonderen" Moment Platz)
Genau dies sind die Augenblicke, warum das Leben so wunderschön ist. Wir brauchen diese Momente, um Kraft tanken und vorwärts gehen zu können, hin zu unseren Zielen. Magische Momente, die enorme Energien freisetzen können.
Und es lässt sich, wenn man achtsam und ganz bei sich selbst ist, fast jeder Moment so genießen und zu etwas ganz Besonderem erheben. Einfach sich bewusst unterbrechen lassen und diese Situationen zulassen, weil sie so einzigartig sind.
Oder, mit den Worten des geschätzten Lothar J. Seiwert: "Wenn du es eilig hast, gehe langsam".
Diese Momente machen das Leben einzigartig, sind wunderschön, wahre Quellen der Kraft und Inspiration!
Glückseligkeit
Ich habe mit mir gerungen, ob dies nun der richtige Begriff ist. Letztlich ist mir aber keiner eingefallen, der dies so treffend umschreiben könnte.
Dem Glücklichen schlägt keine Stunde - genau diesen Zustand möchte ich damit skizzieren.
Und ich wünsche, beim Lesen und auch danach, viele inspirierte und wahrhafte glückselige Augenblicke.
Der Alltag ist oft ernst und finster genug, das Miteinander im Geschäftsleben wird in vielen Bereichen immer härter.
Jede/ jeder von uns braucht enorm viel Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, um das nötige Durchhaltevermögen zum Erreichen der persönlichen Ziele richtig zu entfalten (es steckt in uns, ganz sicher!).
Dieses Selbstvertrauen / Selbstbewusstsein entwickeln und stärken können wir am besten mit Momenten der Glückseligkeit.

Mit glückseligen, ideealistischen Grüßen
Jens

P.S.: Ich schreibe diesen Artikel, weil ich gerade so einen magischen Moment erlebt habe. Ein gewöhnlicher Abend, mitten in der Woche - und doch einzigartig und speziell, weil ich ihn mit lieben Menschen teilen konnte. Mit wunderbaren Gesprächen konnten wir für wenige Stunden den Alltag ausblenden. Daraus lässt sich so enorm viel Gutes ziehen, um wieder fokussiert die eigenen Ziele zu verfolgen!

Bleib nicht in der Vergangenheit

Ich habe beim durchklicken auf Facebook dieses Bild entdeckt und war sofort angetan von diesem Leitspruch:
  • Es ist ungemein wichtig, dass wir wissen und nie nie vergessen, wo wir herkommen.
  • Es ist wichtig, aus Fehlern zu lernen
  • Wir sollten immer wieder inne halten und zurückblicken
  • Nur wer aus dem Vergangenen lernt, hat die Chance, Dinge zukünftig besser zu erledigen
Aber so wichtig es ist, zurückzublicken: Wir dürfen vor allem nicht aus den Augen verlieren, wo wir hinwollen!
Ein dankbarer und demütiger Blick zurück ist prima. Aber wichtiger ist, dass wir nicht in der Vergangenheit schwelgen. Nein, früher war nicht alles besser. Und nein, die schönsten Tage in unserem Leben liegen nicht hinter, sondern vor uns....
Und ich wäre kein Idealist, wenn ich nicht behaupten würde, dass sich Dinge zum Besseren verändern können (und ich bin definitiv ein Ide(e)alist!).
In diesem Sinne wünsche ich meiner werten Leserschaft Inspiration und Mut beim Blick nach vorne.

Mit ideealistischen Grüßen
Jens A. Heim

Dienstag, 21. Februar 2012

Das Hamsterrad


Wie bereits in meinem Blog-Artikel „Achtsamkeit“ angekündigt, folgt nun ein Beitrag zum Thema Stress / Selbstmanagement unter dem Begriff Hamsterrad:
Oft tun wir Dinge und halten uns genau in dem Moment für unverzichtbar. Und weil genau wir diese Dinge am besten können, nehmen wir auch noch eine weitere Aufgabe an und noch eine und und und! Und dabei merken wir nicht, dass wir schon längst im Hamsterrad gefangen sind!

Wir sind gestresst und überlastet, kriegen die Dinge nicht mehr geregelt und wissen nur einen Ausweg: Länger bzw. mehr arbeiten!
image
Was genau ist dieses Hamsterrad?

Als Hamsterrad würde ich die Summe unserer Aufgaben und Rollen definieren.
Wir sind alle Freund/in, Familienmitglied, Kollege/Kollegin, Geschäftspartner usw.
Und haben zahlreiche Aufgaben und Funktionen, die wir ordentlich und rechtzeitig erledigen möchten.
Genau diese „Zwänge“, diese Vielzahl von Anforderungen bilden das Hamsterrad.
Das tückische an diesem Rad ist, dass wir selbst die Geschwindigkeit vorgeben. Das Reduzieren der Drehzahl ist aber gar nicht so einfach.

Wer schon mal die Erfahrung in einem solchen Rad gemacht hat, weiß: Drehzahl erhöhen ist einfacher als senken. Wenn man merkt, dass man etwas zu schnell ist, kommt man meist unweigerlich ins Stolpern!
Die Schwierigkeit ist, sich zu trauen und einfach auszusteigen. Es erfordert Mut. Meistens möchten wir unsere Umgebung nicht enttäuschen oder gar immer noch mehr beeindrucken, was uns immer mehr Aufgaben annehmen lässt.
Dabei ist niemandem gedient, wenn wir diese nicht rechtzeitig oder fehlerhaft ausführen.
Die meisten Menschen in unserem Umfeld sind uns wohlgesonnen und erwarten keine Wunder von uns.
Warum also so/ zu viel zumuten?
Wirklich gut sind wir nur, wenn wir ab und an nachdenken, uns etwas Zeit für uns selbst nehmen.
Aussteigen an dem Hamsterrad.
Gerade als Führungskraft oder Selbstständiger erfordert es Überwindung, einfach mal tagsüber in ein Café zu sitzen und ein wenig zu sinnieren. Oder mal nicht erst spät abends Feierabend zu machen, sondern am frühen Nachmittag.

Ich kann nur dazu ermuntern, dies zu tun.
Immer wieder außerhalb des Hamsterrades Kraft zu tanken und neue Ideen zu entwickeln.
Oder wie will man beim sinnfreien Hinterher-Rennen innovative und kreative Momente erleben?

Diese haben wir nur außerhalb!


Viel Freude beim „Aussteigen“
und viel Ideealismus
Jens A. Heim

Mittwoch, 28. September 2011

Mein erster Eintrag


Nun bin ich also hier gelandet. Auf einer weiteren Plattform.
Ich habe persönlich wenig Erfahrung mit Bloggen und habe mich auch noch nicht so richtig tief in die Materie eingelesen.
Nun bin ich einfach mal mutig und fange an. Learning by doing.
Worum es gehen soll, was ich euch an Sinnvollem preisgeben kann - all das ist noch ein wenig unklar und verschwommen. Aber ich erlebe täglich viele Dinge, die mich erheitern oder auch verwundern. Manches davon ist es sicher wert, geteilt und weitergegeben zu werden.
Aber wie gesagt, ganz genau weiss ich das noch nicht - lasst euch überraschen!

Viele liebe Grüße vom Ideealisten
Jens A. Heim