Ja, manchmal steckt man wirklich tief im Alltag fest.
Man ist gefangen von der Vielzahl der Aufgaben, die noch zu erledigen ist. Und dann kommt noch etwas Unvorhergesehenes dazu, das so gar nicht in die eigene Planung - in den Kram - passt.
Man gerät tiefer und tiefer hinein in einen Strudel, der nach unten zieht und Aufgaben und "To Dos" wie Riesen erscheinen und zu unbezwingbaren Bergen werden lässt...
Die Freude am Leben und am Sein bleibt mehr und mehr aus oder ist vor lauter Alltagsgetriebe gar schon gänzlich abhanden gekommen - höchste Zeit, den Anker auszuwerfen und innezuhalten!
Wenn man an genau so einem Punkt im Leben (zum wiederholten Mal) angekommen ist, ist es Zeit, sich mal wieder dem Wesentlichen zuzuwenden.
Ich möchte nicht falsch verstanden werden:
Natürlich ist es wichtig, dass man sich Ziele setzt, die selbst gesteckten Ziele verfolgt und Tag für Tag diesen näher kommt. Genauso sind zum Vorankommen Disziplin und Selbstorganisation unabdingbar. Aber die Gefahr ist groß, vor lauter Zielen und Zukunftsdenken den Augenblick nicht genügend wert zu schätzen. Genau für Menschen, die in einer solchen oder ähnlichen Situation stecken, möchte ich die folgenden Anregungen niederschreiben.
Es soll Motivation sein für diejenigen, die im Hamsterrad gefangen sind (zum Hamsterrad siehe
separater Blog-Beitrag).
Genieße den Augenblick
Das ist mehr oder weniger die Kernaussage hinter dem Begriff Achtsamkeit. Sei gewahr, dass jeder Moment im Leben, sei auch noch so viel Routine dabei, nur einmal kommt und dann für immer vergangen ist.
Es gibt so wunderbare Augenblicke, die das Leben lebenswert machen. Man neigt leider dazu, in der Hektik daran vorbeizurennen.
Deswegen meine eindringliche Bitte, nimm dir ein wenig Zeit und genieße den Augenblick!
- Ein schöner Abend mit Freunden
- Ein Glas Rotwein zum Ausklang eines Tages
- Ein nettes Gespräch mit einem lieben Menschen
- Ein wunderschönes Panorama
- Ein sonniger, klarer Tag mit blauem Himmel
- Eine sternenklare Nacht
- Ein Spaziergang durch eine verschneite Winterlandschaft
- Ein kurzes, freundliches Lächeln
- Ein ehrlich gemeintes Schulterklopfen
- ..... (hier lasse ich für deinen "besonderen" Moment Platz)
Genau dies sind die Augenblicke, warum das Leben so wunderschön ist. Wir brauchen diese Momente, um Kraft tanken und vorwärts gehen zu können, hin zu unseren Zielen. Magische Momente, die enorme Energien freisetzen können.
Und es lässt sich, wenn man achtsam und ganz bei sich selbst ist, fast jeder Moment so genießen und zu etwas ganz Besonderem erheben. Einfach sich bewusst unterbrechen lassen und diese Situationen zulassen, weil sie so einzigartig sind.
Oder, mit den Worten des geschätzten Lothar J. Seiwert: "Wenn du es eilig hast, gehe langsam".
Diese Momente machen das Leben einzigartig, sind wunderschön, wahre Quellen der Kraft und Inspiration!
Glückseligkeit
Ich habe mit mir gerungen, ob dies nun der richtige Begriff ist. Letztlich ist mir aber keiner eingefallen, der dies so treffend umschreiben könnte.
Dem Glücklichen schlägt keine Stunde - genau diesen Zustand möchte ich damit skizzieren.
Und ich wünsche, beim Lesen und auch danach, viele inspirierte und wahrhafte glückselige Augenblicke.
Der Alltag ist oft ernst und finster genug, das Miteinander im Geschäftsleben wird in vielen Bereichen immer härter.
Jede/ jeder von uns braucht enorm viel Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, um das nötige Durchhaltevermögen zum Erreichen der persönlichen Ziele richtig zu entfalten (es steckt in uns, ganz sicher!).
Dieses Selbstvertrauen / Selbstbewusstsein entwickeln und stärken können wir am besten mit Momenten der Glückseligkeit.
Mit glückseligen, ideealistischen Grüßen
Jens
P.S.: Ich schreibe diesen Artikel, weil ich gerade so einen magischen Moment erlebt habe. Ein gewöhnlicher Abend, mitten in der Woche - und doch einzigartig und speziell, weil ich ihn mit lieben Menschen teilen konnte. Mit wunderbaren Gesprächen konnten wir für wenige Stunden den Alltag ausblenden. Daraus lässt sich so enorm viel Gutes ziehen, um wieder fokussiert die eigenen Ziele zu verfolgen!